Idee & Machbarkeit
Produkt, Material, Zielkapazität und die zu beantwortende technische Fragestellung definieren.

TECHNOLOGIEPORTFOLIO

Atmosphärische und Niederdrucksysteme zur Aktivierung, Reinigung, Entschlichtung und funktionellen Ausrüstung.
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Elektrospinnen, Nanoblowing und kontinuierliche Nanofaserabscheidung für Membranen, Filtration und Beschichtungen.
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Faserbasierte Scaffolds, medizinische Patches, Membranen und Strukturen aus biobasierten Materialien.
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Integrierte Konzepte für PET-, PA-, PP-, Acryl-, Carbon-, Glas-, Basalt- und Spezialfasern.
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Ein messdatenbasierter Weg von der Prozessdefinition und Pilotierung bis zum industriellen Engineering und zur Inbetriebnahme.
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Flexible Plattformen für kontrollierte Versuche, Musterproduktion, Validierung und Technologietransfer.
Mehr erfahren →PARTNER VOM MATERIAL BIS ZUR ANLAGE
EPCOTEC entwickelt Produktionstechnologien für Fasern, Oberflächen und Hochleistungsmaterialien, wenn eine Standardmaschine nicht ausreicht. Unsere Arbeit beginnt mit dem geforderten Produktergebnis: Struktur, Funktion, Qualitätsniveau, Kapazität und Kostenziel.
Wir verbinden Polymer- und Mineralverarbeitung, Textiltechnik, Plasmabehandlung, Nanofaserbildung, Biotechnologie und Automatisierung. Diese interdisziplinäre Sicht ist entscheidend, weil sich Materialaufbereitung, Faserbildung, Atmosphäre, Temperatur, Zugspannung, Ausrüstung und nachgelagerte Handhabung gegenseitig beeinflussen.
Bei neuen Konzepten grenzen wir zunächst die kritischen technischen Risiken ein. Laborarbeiten klären den Wirkmechanismus; anschließend bildet eine zweckgerichtete Pilotanlage die wesentlichen Prozessbedingungen mit repräsentativer Ausrüstung, Steuerung und Schnittstellen nach. Muster und Betriebsdaten werden anhand vereinbarter technischer und wirtschaftlicher Kriterien bewertet.
Erst nach stabilem Pilotbetrieb definieren wir das Scale-up. Gemessene Stoff- und Energiebilanzen, Verweilzeiten, Übertragungskoeffizienten, Medienbedarfe, Sicherheitsanforderungen und Qualitätsgrenzen bilden die Grundlage des industriellen Engineerings. Dieser Ansatz reduziert Unsicherheiten vor größeren Investitionen und schafft einen praktikablen Weg von der Idee zur zuverlässigen Produktionsanlage.
DER EPCOTEC-WEG
Jede Stufe besitzt einen definierten Entscheidungspunkt, ein messbares Ergebnis und eine dokumentierte Übergabe. Die Abfolge eignet sich für vollständig neue Technologien, Anlagenmodernisierungen oder die Übertragung eines bestehenden Prozesses auf eine neue Kapazität.





Produkt, Material, Zielkapazität und die zu beantwortende technische Fragestellung definieren.
Materialverhalten, Prozessmechanismen und das erste messbare Betriebsfenster untersuchen.
Eine technisch repräsentative Pilotanlage mit realistischen Schnittstellen, Steuerungen und Sicherheitsfunktionen aufbauen.
Qualität, Wiederholbarkeit, Stabilität, Medienbedarf, Sicherheit und wirtschaftliche Annahmen nachweisen.
Validierte Daten in die Produktionsanlage übertragen und diese anschließend fertigen, in Betrieb nehmen und optimieren.
PROJEKTE & ANLAGEN
Die folgenden Abläufe sind eigenständige EPCOTEC-Zusammenfassungen aus unserer Engineering-Erfahrung. Sie beschreiben die Logik einer Anlage, ohne Zeichnungen Dritter zu übernehmen: Endgültige Anordnung, Abmessungen und Schnittstellen werden stets für Produkt, Rohstoff, Kapazität und Standort ausgelegt.
SYNTHETISCHE & POLYMERFASERN
Die Herstellung von Polyester, Polyamid, Polypropylen und Acryl kann über Schmelz-, Lösungs-, Nass-, Trocken- oder Dry-Jet-Wet-Verfahren erfolgen. EPCOTEC definiert zunächst Polymerqualität, Viskosität, Feuchte, Additive und thermische Vorgeschichte. Die Aufbereitung kann Polymerisation, Granulattrocknung, Schmelzeerzeugung oder Auflösung sowie präzise Dosierung, Homogenisierung und Filtration umfassen.
Die Faserbildung wird auf Rheologie und Endgeometrie abgestimmt. Spinndüsenauslegung, Druck, Temperatur, Kühlluft oder Bedingungen im Fällbad bestimmen das entstehende Filament. Beim Verstrecken richtet sich die Molekülstruktur aus; Festigkeit und Dehnung werden eingestellt. Thermofixieren, Waschen, Präparieren, Kräuseln, Schneiden, Texturieren oder Wickeln vervollständigen die produktspezifische Route. Lüftung, Lösemittelrückgewinnung, Abfallbehandlung, Automatisierung und Labor-Qualitätskontrolle werden als Anlagensysteme integriert.
GLAS-, BASALT- & MINERALFASERN
Mineralfaseranlagen beginnen mit einer konstanten Rohstoffchemie und kontrollierten Gemengeaufbereitung. Schmelzen und Läutern müssen bei richtiger Temperatur und Viskosität eine homogene Schmelze liefern und zugleich Einschlüsse, Emissionen und Energieverluste begrenzen. Schmelzeverteilung, Vorherdauslegung und Faserbildungszone werden so aufeinander abgestimmt, dass jede Produktionsposition stabile Materialbedingungen erhält.
Endlosfilamentverfahren nutzen Düsenwannen und Hochgeschwindigkeitsverstreckung vor Schlichteauftrag, Bündelung und Wicklung. Dämmstoff- oder Mattenverfahren arbeiten mit Zentrifugal- oder luftunterstützter Faserbildung, Binderauftrag, Vliesablage, Aushärtung und Zuschnitt. Basalt- und spezielle Mineralsysteme können andere Ofenwerkstoffe, Atmosphärenregelungen und Betriebsfenster erfordern. EPCOTEC integriert Ofen, Formgebung, Kühlung, Binder oder Schlichte, Absaugung, Medien, Steuerung, Materialhandling und Endbearbeitung in ein realisierbares Anlagenlayout.
DEUTSCHE INGENIEURKUNST · ADVANCED MATERIALS
EPCOTEC überführt wissenschaftliche Ideen in validierte Prozesse, spezialisierte Maschinen und industrielle Produktionssysteme.

PILOT → VALIDIERUNG → SCALE-UP
EPCOTEC entwickelt das kleinste System, das dennoch die entscheidende industrielle Physik und die relevanten Schnittstellen abbildet. Je nach Prozess umfasst dies realistische Verweilzeiten, Schmelze- oder Lösungskreisläufe, Temperaturgradienten, Luftführung, Zugregelung, Ablagebreite, Absaugung, Reinigung, Automatisierung und kontinuierliches Materialhandling. Der Pilot wird anhand einer geplanten Versuchsmatrix betrieben und nicht nur an einem einzelnen erfolgreichen Betriebspunkt.
Produkt- und Geschäftsziele in messbare Prozessfragen überführen.
Pilotanlage, Messtechnik, Steuerung und Sicherheitsfunktionen auslegen und integrieren.
Das Betriebsfenster mit strukturierten Versuchen, Mustern und Wiederholungsläufen erfassen.
Qualitätsergebnisse mit Prozessvariablen verknüpfen und Scale-up-Beziehungen ableiten.
Aggregate dimensionieren, Schnittstellen schließen, Anlage auslegen und Inbetriebnahme begleiten.
Faserdurchmesser, Festigkeit, Gleichmäßigkeit, Oberflächenfunktion und kundenspezifische Abnahmekriterien.
Geprüfte Muster und ein dokumentiertes QualitätsfensterAnfahren, stationärer Betrieb, Störungen, Reinigung, Abfahren und Wiederholbarkeit über längere Laufzeiten.
Betriebsfenster und RegelungskonzeptStoff- und Energiebilanzen, Verweilzeit, Wärme- und Stoffübertragung, Durchsatz und Anlagenauslastung.
Auslegungsgrundlage für die industrielle DimensionierungGefährdungen, Einhausung, Absaugung, Lösemittel- oder Gashandhabung, Emissionen und Bedienereingriffe.
Sicherheitskonzept und SchnittstellenanforderungenStrom, Wärme, Kühlung, Druckluft, Wasser, Gase, Verbrauchsmaterialien und Personalaufwand.
Medienbedarfsplan und realistische Produktionskostenbasis
TECHNISCHER KONTAKT · EPCOTEC GMBH
Ein zielführendes Erstgespräch beginnt üblicherweise mit vier Angaben: Material oder Rohstoff, gewünschtes Produkt, erforderliche Kapazität und aktueller Projektstatus. Unser Engineering-Team kann daraus den nächsten praktikablen Schritt ableiten – vom fokussierten Versuch über ein Pilotprogramm bis zur Studie für eine Industrieanlage.
Technisches Gespräch beginnen